Wie man sich auf Facebook vor Hackern schützen kann

By | 25 septembre 2018

Es ist manchmal erschreckend, wenn man sich eingehend mit dem Hacking von Accounts auf Facebook befasst. Abgesehen davon, dass die Daten sowieso schon oft von Firmen gekauft und durch Facebook selbst verkauft wurden und damit jegliches Sicherheitsgefühl verschwunden ist, ist das Hacken der Profile ein extrem weit verbreitetes Thema. Wenn man auf Google den Suchbegriff „ Facebook profil Hacken“ eingibt, erwartet man eventuell Neuigkeiten zu dem Thema oder Tipps zur Vermeidung.

facebook hacken

Stattdessen findet man auf Platz eins Websites, mit denen man die Accounts anderer Nutzer angeblich hacken kann! Wenn dies tatsächlich funktioniert, kann man sich die Folgen nicht ausmalen. Cybermobbing, das Hochladen privater Fotos durch einen Ex-Freund und viele andere Peinlichkeiten oder Skandale stehen hier zur Auswahl. Auch heute noch erhält man ab und zu von seinen Freunden dubiose Nachrichten mit einer anschließenden Warnung, sie bloß nicht zu öffnen. Wir wollen heute versuchen, euch vor dieser Gefahr zu schützen. Schließlich soll nicht nur euer PC, sondern auch der eurer Freunde frei von schädlicher Software und Viren bleiben.

Wir zeigen euch nun, wie ihr euch innerhalb von wenigen Minuten vor neugierigen Mitlesern schützen können. Oftmals ist dies nur eine Frage der richtigen Einstellungen des eigenen Kontos. Wie so oft lassen sich diese jedoch nicht allzu finden. In den Tiefen der Menüs und Leisten findet man dann vielleicht die Stelle, an der man den Haken lieber herausnehmen sollte. Was ist nun also konkret wichtig?
Zunächst einmal solltet ihr bei den Einstellungen für eure Beiträge und Status-Updates nachsehen. Viele kennen die Geschichten der berüchtigten „Facebook-Partys“, wo plötzlich 4500 Menschen vor der Haustür standen und feiern wollten. Um dies schon mal zu verhindern, müsst ihr bei den Einstellungen der Sichtbarkeit eures Posts nur „Freunde“ anwählen. Wenn ihr „Freunde von Freunden“ auswählt, ist die Folge logisch: Wenn ihr selbst 100 Freunde hättet und jeder dieser Freunde 100 weitere, würden schon 10000 Leute den Post sehen. Wenn ihr dies zu Werbezwecken nutzen wollt oder möglichst viele Menschen für einen guten Zweck mobilisieren möchtet, dann mag dies eine gute Wahl sein – bei einer Party für 50 Leute aber eher weniger. Zudem haben viele Leute deutlich mehr als nur 100 Freunde. Seid hier also vorsichtig und fragt bei solchen Events generell lieber direkt diejenigen, die kommen sollen, insofern ihr nur eine limitierte Anzahl an Gästen wünscht.

hack facebook profil account

Zudem gibt es noch einige Links wie diesen, welche euch erlauben auf Suchmaschinen unsichtbar zu werden. Ihr könnt Facebook sowie den Suchmaschinen hiermit nämlich die Erlaubnis entziehen, die Chronik bei einer Suchanfrage unter den Suchergebnissen zu präsentieren.
Werbung war in der letzten Zeit häufiger ein Thema. Wenn ihr nun dieser URL folgt, dann könnt ihr damit zwei Dinge verhindern:
Eure Freunde sehen nicht mehr, was ihr mit euren Werbeanzeigen anstellt und welche Aktionen ihr dort unternehmt.

Man kann die gezielte Werbung ausschalten, indem man die Einstellung der Verwendung von Nutzungsdaten der besuchten Websites oder Apps verweigert.
Natürlich ist die Frage, ob die letzteren Daten immer noch analysiert und ausgewertet werden, auch wenn die entsprechende Werbung nicht mehr angezeigt wird. Dies nachzuvollziehen und zu kontrollieren ist jedoch für den normalen Internetnutzer wohl kaum möglich.

Um gezielt vor Hacking-Angriffen zu schützen kann man außerdem über diesen Link definieren, mit welchen Geräten man auf sein Profil zugreift, um bei externen Anmeldungen direkt eine Warnung an das System abzusenden. Zusätzlich bietet Facebook die Option, Benachrichtigungen bei eingehenden Warnungen über einen unautorisierten Anmeldeversuch zu versenden, um dann selber den Verdacht entweder zu bestätigen oder zu annullieren.
Wie groß die Vorkehrungen und Maßnahmen auch sein mögen, der verantwortungsvolle Umgang mit der Verbreitung seiner eigenen Daten ist unerlässlich. Die vielen Einstellungen sind oft nur Augenwischerei und oberflächliche Formalität, welche trotzdem nie vollständig schützen kann. Somit ist immer noch Vorsicht geboten.

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